Die T@keLaw-Methode
Online studieren ist dann erfolgreich, wenn es gelingt, die Studierenden zu begleiten. Das heißt, ihre Studienleistungen zu erkennen und darauf einzugehen. Dies dient der Motivation und der Studieneffizienz. Wenn Professoren aber erst in der Abschlussprüfung erfahren, ob ihre Studenten erfolgreich gelernt haben, ist es zu spät für gezielte Unterstützung. Darum ist es günstig, wenn schon während des Semesters ständig Übungsklausuren helfen, individuelle Stärken und Schwächen zu erkennen.
Eine solche sinnvolle Betreuung der Studierenden war in der Rechtswissenschaft bisher nicht möglich, weil der Aufwand, ein juristisches Gutachten zu korrigieren, immens hoch ist.
Um den wünschenswerten Informationsaustausch zwischen Professoren und Studierenden herzustellen, arbeitet die Hochschule Wismar eng mit dem teachaudio ®-Verlag zusammen. Hier wurde das Verfahren entwickelt, mit der die automatische Korrektur von juristischen Klausuren realisiert werden kann.

Das T@keLaw-Verfahren bedeutet: Alle Dozenten des Studiengangs sprechen ihre Vorlesungen im Tonstudio ein, Schaubilder und Animationen werden nach ihren Vorgaben eingefügt und als Online-Hörfilme produziert. In den Übungsklausuren wird der juristische Lösungsweg des Studierenden über eine graphische Kunstsprache direkt über den Bildschirm erfasst und kann sofort ausgewertet werden.
Sowohl die Vorlesungen als auch die Übungsaufgaben mit variantenreichen Lösungsmöglichkeiten werden auf dem Hochschulserver hinterlegt und stehen 24/7 zur Verfügung. Die Übungsklausuren sind mit den Vorlesungsteilen verknüpft, so dass Fehler nicht nur erkannt, sondern fehlendes Fachwissen über das Aufrufen der entsprechenden Vorlesungen auch sofort wiederholt werden kann.
Außerdem werden auch die Lösungsvarianten der Übungen von den Professoren im Tonstudio besprochen, so dass auf die Abgabe der Klausur nicht nur eine Bewertung erfolgt, sondern gleichzeitig auch eine Besprechung der Arbeit zur Verfügung steht. Hier wird konkret erklärt, wie die richtige Lösung aussieht und an welcher Stelle vom Studierenden Fehler gemacht wurden. Das ist individuelle Betreuung auf hohem Niveau. In analoger Anwendung des
Verfahrens werden auch die Studieninhalte vermittelt, die Vorlesungen zur Betriebswirtschaftslehre betreffen.
Das T@keLaw-Verfahren bietet große Vorteile für die Studierenden. Und es bietet auch neue Möglichkeiten für die Professoren: Sie können sofort erkennen und darauf reagieren, welche Fachinhalte den Studierenden Schwierigkeiten bereiten. Über Online-Updates der Vorlesungen wird Aktualität und Qualität gewährleistet.
